Ruhebedürfnis - Wie viel Schlaf braucht ein Hund?

...Auch besonders unabhängige Rassen wie Shiba Inu, Laika oder Kangal nehmen sich nicht den Schlaf, den sie bräuchten. Außer, sie haben gelernt, darauf zu bestehen. Oder sie leben nicht mit Menschen zusammen. Verwilderte Haushunde in Italien und Spanien beispielsweise leben mit einem gesunden Ruhe-Rhythmus.

Das Erkennen des Ruhebedürfnisses ist noch angeboren. Das Beharren darauf allerdings nicht mehr. Haushunde wurden dazu gezüchtet, stets einsatzbereit und willig zu sein. Sehr deutlich ist dies bei den logischerweise am meisten benutzten Rassen: Golden Retriever, Jack Russell Terrier, Deutscher Schäferhund, Border Collie, etc. Diese Hunde sagen selten: “Ich will nicht mitmachen.”


Schlaf und Ruhe sind lebenswichtig!

 

Wie viel Schlaf und Ruhe braucht also ein Hund?

 

Erwachsene Hunde: 17 bis 20 Stunden. Welpen, Senioren und Kranke: 20 bis 22 Stunden...

Manchmal sagen Kunden darauf, dass ihr Hund aber nicht von selbst so viel schliefe. Nun, es muss ihm natürlich beigebracht werden, da Hunden, wie schon vorher erwähnt, das Einhalten des natürlichen Ruhebedürfnisses abgezüchtet wurde. Ein Ritual der Ruhe sollte etabliert werden. 

 

Hier gibt es den vollen Text!

In bester Absicht und doch zu viel?

Hier habe ich euch mal einen "kleinen" Text bereitgestellt, den ich soweit recht gut und doch größtenteils passend finde. Auf jeden Fall mal Passagen, über die man nachdenken sollte oder dem ein oder anderen gewisse Fragen beantwortet. Immer wieder werde ich gefragt, wie ich es denn schaffe, meine Border Collies auszulasten, ob wir da ein 24 h Schichtsystem entwickelt haben oder Sonstiges. Natürlich brauchen sie eine Aufgabe/Beschäftigung, aber auch ihren Schlaf und Ruhe und somit sei gesagt, dass es auch ohne ein ausgetüftellten 24h Bespaßungsplan ein Border Collie komplett glücklich sein kann.. aber bevor ich zu viel vorweg nehme, hier nun der Text von Ralph Rückert, Tierarzt.

Gerne können wir hier in einem privaten Gespräch, beim Kennen lernen oder auch per Mail noch genauer darauf eingehen :).

Für so manchen Hundebesitzer ist es ein feststehender Glaubenssatz, dass man Hunde richtig auslasten müsse, ihnen sozusagen Action ohne Ende bieten sollte. Agility, Obedience, Dog-Dancing, Man-Trailing, Longieren - der Angebote gibt es viele und sie werden auch zunehmend wahrgenommen. Von Kindesbeinen an ist der Hund eingebunden: Welpengarten, Junghundetraining, Fortgeschrittenenkurs. Der moderne und verantwortungsbewusste Hundehalter ist bestens informiert, hat eine ganze Bibliothek an Fachliteratur und ist in diversen Internetforen aktiv. Kurz: Man - und da nehme ich mich nicht aus - will das Beste für seinen Hund! Schließlich gilt der Satz: Für uns sind es nur ein paar Jahre, für ihn sein ganzes Leben. Aber: Schießen wir eventuell über das Ziel hinaus? Kann man auch zu viel machen?


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Wie konntest du nur?

How Could You?"

Übersetzt von Elvira Rösch & Nicole Valentin-Willis)

 

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen

und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz

einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten

Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war,

erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" -

aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den

Bauch zu kraulen.

 

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Zuchtkosten? Und woher kommt eigentlich der Welpenpreis?

Für Interessierte ein Blick hinter die Kulissen :). Ich versuche hier mal recht grob die Kosten aufzulisten, natürlich können diese individuell nochmal variieren und so pauschal was festzulegen ist unmöglich. Hier also nur mal eine "Beispielsrechnung":

 

Wo genau ich anfangen soll ist irgendwie nicht so einfach zu definieren. Vor der Zucht steht meist eine individuelle Vorgeschichte und Interesse, aber prinzipiell sollte man sich immer erstmal informieren über alles was mit der Zucht und der jeweiligen Rasse zu tun hat. Dies kann auch schon mit Kosten verbunden sein, wie zum Beispiel das Kaufen von Büchern, Seminarkosten, Gespräche mit schon erfahrenen Züchtern in Form von Spritkosten oder Telefonkosten.

 

Dies ist schwer in einen gewissen Eurobetrag zu fassen, aber wenn wir davon ausgehen, dass man sich bestimmt mal mind. zwei Bücher kauft, die Spritkosten auch  stetig steigen und wer schon mal ein Seminar besucht hat, weiß auch, dass das i.d.R. nicht gerade wenig kostet.. dann ist es mehr wie fair, wenn wir mal festhalten..


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