Amydala the Soul of the Sun - Peerlessborder 6

Amydala mit 9 Wochen und Mama Lucy
Amydala mit 9 Wochen und Mama Lucy

Amydala kam zu Besuch und wir durften sie auch an ihrer 1. Ausstellung auf der CAC Spießen zeigen

Sie machte es ganz toll.. war völlig unbeeindruckt von dem "neuem Trubel" und bemühte sich gleich, alles richtig zu machen. Im Ring selbst arbeitete sie auch ganz toll mit mir mit, lies sich brav anfassen und bekam zur Belohnung dann den 2. Platz, mit einer tollen Schleife und Spielzeug. Ihr Bericht ist auch sehr schön und sie bekam die beste Formwertnote in ihrer Klasse, ein viel versprechend. Danach kam uns noch Amyra besuchen und die Zwei liebten sich sofort.. es war ein schöner Tag, den wir dann alle gemeinsam noch ausklingen gelassen haben. 

Treffen im Mai 2016

Wir waren Amydala besuchen und es war so schön.. . Duke und Lucy haben ihr dann auch gerade das Schwimmen beigebracht und das Seepferdchen direkt abgenommen :). Sie ist wirklich eine tolle, junge Dame geworden, die schon sehr gut hört für ihr Alter. 

Bericht 3 - Grundkurs, Trailen und Zahnwechsel

 

März 2016!

 

Hallo ihr Lieben, zuerst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe. Ich habe ja sooooo viel erlebt, da bin ich abends auf der Couch des Öfteren leider beim Schreiben eingeschlafen:

 

 Aber nun ist er fertig, mein Bericht, und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. 

Grundkurs

 

 

 

Ganz schön viel gewachsen bin ich in den letzten Monaten, so viel, dass ich wohl langsam zu groß bin für die Spielstunde mit meinen Welpen-Freunden. Zumindest haben mir das meine Zweibeiner so erklärt. Ganz schön erwachsen sehe ich schon aus, sagen sie:

 

 

Ich persönlich finde ja, ein Border ist nie zu alt zum Toben und ganz ernst gemeint haben meine Zweibeiner es wohl auch nicht. Denn ab und zu besuchen wir noch immer meine Freunde im  Welpenunterricht. Das macht mir immer wieder sehr viel Spaß und ist ohnehin viel besser, als die langweiligen Übungen, die wir am Sonntag jetzt jeweils machen. Ich kann euch sagen, immerzu „Sitz“ und „Platz“ und „Komm“ – also mal ehrlich, das versteht doch nun wirklich jeder Hund im Nu. Um meinen Zweibeinern zu gefallen, mache ich das auch immer, aber ein bisschen langweilig ist es schon. Gähn …

 

 

 

"Musterschülerin“ sagen sie in der Hundeschule zu mir, und ich weiß gar nicht, was das ist. Auf jeden Fall klingt es immer sehr nett, wenn sie es sagen und so denke ich, es ist okay. Ich habe auch schon einmal versucht, meinen Zweibeinern zu erklären, dass ich gerne mal etwas anderes machen würde. Etwas, das mich wirklich erfüllt, das kennt ihr doch bestimmt auch? Langsam glaube ich, es sind die Menschen, die diese ständigen Wiederholungen brauchen, damit sie sich die Kommandos merken können. Und sie sind so leicht glücklich zu machen, so dass ich ihnen diese Freude natürlich immer wieder gerne bereite. Es ist toll zu sehen, wie sie sich freuen und ganz aus dem Häuschen sind, wenn ich ein Leckerli vor meiner Nase ignoriere, obwohl sich mir der Sinn dieser Sache nun wirklich nicht erschließt. Aber gut, wenn es sie glücklich macht, dann bin ich auch glücklich. 

Der erste Entdecker-Trail

 

 

Und jetzt muss ich meine Zweibeiner wirklich mal loben. Sie passen schon sehr gut auf und sind recht aufmerksam. Nachdem ich ihnen erzählt hatte, dass ich gerne einmal etwas Neues ausprobieren würde, sind wir tatsächlich sehr bald zu neuen Abenteuern aufgebrochen. Und davon möchte ich euch nun berichten. Eines Tages haben die beiden mich also ins Auto gepackt und wir sind in den Nachbarort gefahren. Die Fahrt dorthin dauerte nur ein paar Minuten. Kaum dort angekommen, zogen sie mir ein Geschirr an und ich war zuerst, ehrlich gesagt, etwas verstimmt. Ich hatte mich sooo auf den Ausflug gefreut und dann sowas! Schon beim letzten Mal habe ich den beiden klar und deutlich gesagt, dass ich diese Geschirre nicht ausstehen kann und sie fürchterlich am Bauch kratzen.

 

Seht hier auf dem Bild links, hier diskutieren wir gerade.

Und dann hatten wir uns eigentlich auf ein Halsband geeinigt. Also, was sollte das nun?!? Ich bin erstmal in den Streik getreten, sollten sie doch ihren Ausflug alleine machen. Ich würde einfach im Auto bleiben und dann würden wir ja sehen … die beiden erklärten mir dann, dass das Geschirr leider notwendig sei, wenn ich etwas Neues ausprobieren wolle. Meine Spürnase sei nun gefragt, und wenn ich mich so richtig ins Zeug legen würde, würde mir das Halsband die Luft abschnüren. Nur deshalb hätten sie mir das Geschirr angezogen. Sie hätten einfach Sorge, dass ich mich sonst verletzen könnte. Und zudem dürfte ich mit dem Geschirr auch an der Leine ziehen und sogar bestimmen, in welche Richtung wir gehen würden. Nun gut, das klang nach einem akzeptablen Kompromiss und gar nicht so schlecht, dafür, dass ich das Geschirr akzeptierte.  Und ich muss gestehen, so schlimm war es dann auch gar nicht mit dem Kratzen. Nach ein paar Minuten hatte ich es bereits völlig vergessen. Ich war also startklar für das große Abenteuer:

 

Gemeinsam sind wir auf eine Wiese gegangen, dort gab es ganz verschiedene Gerüche zu erkunden. Am besten war aber der Duft, der von einem T-Shirt ausging, dass ich auf der Wiese entdeckt habe. Es war der Duft eines Kindes und Kinder habe ich furchtbar gerne. Kinder können sooo toll streicheln, das liebe ich so sehr. Also bin ich diesem wunderbaren Duft gefolgt. Meine Zweibeiner hatten mir ja versprochen, dass wir überall hingehen, wo ich hin möchte. Und so fand ich noch eine Socke, die ebenfalls so herrlich nach dem Kind duftete und dann ein paar Meter weiter noch eine. Ich träumte mich völlig in die Spur hinein und stellte mir vor, wie ich die Streicheleinheiten genießen würde. Und plötzlich, plötzlich erschrak ich ganz fürchterlich. Ich sah das Kind im Gebüsch sitzen - irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht! Vor Aufregung sind mir sogar ein paar Beller herausgerutscht, das passiert mir sonst nie, ehrlich! Aber ein Kind hatte nun wirklich nichts im Gebüsch zu suchen und ich fragte mich, ob es sich hier wirklich um ein Kind handelte? Vielleicht war es einfach eine Falle? Vielleicht wollte mich jemand ins Gebüsch locken, um mich aufzufressen? Und dieser jemand wusste, dass ich Kinder ganz besonders gerne mag?

 

Ganz vorsichtig streckte ich mich zu dem Kind hin, eigentlich sah es ganz freundlich aus. Es sprach mich an und forderte mich auf, näher zu kommen, aber ich blieb skeptisch und trat vorsichtshalber wieder ein paar Schritte zurück. Irgendetwas stimmte einfach nicht! Nach allem, was ich über Menschen gelernt habe, ein Kind sitzt doch nicht einfach so im Gebüsch, das hatte ich wirklich noch nie gesehen! Merkwürdig war schon, dass meine Zweibeiner das offenbar gar nicht beunruhigend fanden, ganz im Gegenteil. Sie redeten aufmunternd auf mich ein und schienen sich eher zu freuen, dass ich das Kind entdeckt hatte. So wagte ich einen neuen Versuch und streckte mich gaaaanz langsam zu dem Kind hin. Meine Beine wurden länger und länger, ich war immer noch auf der Hut und bereit im Bruchteil einer Sekunde auf der Pfote kehrt zu machen. Dann hielt mir das Kind eine Dose mit frischem Rinderhack und Hüttenkäse hin. Der Duft stieg mir in die Nase und mir lief das Wasser im Maul zusammen.  Im Geiste hörte ich die mahnende Stimme meiner Mama Lucy, die mich lehrte, nichts zu fressen, was mir von fremden Menschen angeboten wurde. Nun ja, ich wollte es ja auch nicht fressen, nur einen klitzekleinen Bissen kosten. Daran konnte ja wohl nichts verkehrt sein und so steckte ich meine Nase tief in die Dose, sog den Geruch ein und probierte ein bisschen! Und dann konnte ich einfach nicht widerstehen, es schmeckte einfach wunderbar! Ich vergaß alle Vorsicht, die Dose war viel zu schnell leer, ich konnte gar nicht genug davon bekommen. 

Noch bevor ich mir lange den Kopf darüber zerbrechen konnte, wie ich das Kind dazu bringen könnte, mir die Dose wieder aufzufüllen, ging das Abenteuer auch schon weiter. Wieder ein T-Shirt mit demselben verlockenden Duft dieses Kindes in der Wiese, wieder eine Socke! Aufgeregt folgte ich diesem Duft. Das Spiel begann mir zu gefallen, es war so einfach und so steuerte ich geradewegs auf das Kind zu, welches dieses Mal hinter einem Baum kauerte. Und stellt euch vor, wieder hatte es eine Dose mit Rinderhack und Hüttenkäse für mich in der Tasche. Nachdem ich die Dose leer gefuttert hatte, brachten mich meine Zweibeiner zum Auto. Ich wollte das Spiel noch gar nicht beenden, hatte ich doch gerade erst daran Gefallen gefunden. Ich war zuerst noch ganz aufgeregt und merkte gar nicht, wie schläfrig ich geworden war. Kaum lag ich in meiner Box, übermannte mich die Müdigkeit und ich fing an zu Träumen. Ich träumte von Spuren im Gras und gefüllten Futterdosen … und als ich aus meinem Traum erwachte, durfte ich noch einmal hinaus auf die Wiese und mit meiner Nase die Witterung aufsaugen und der Spur folgen. Wieder wartete am Ende der Spur das Kind mit einer Futterdose auf mich und meine Zweibeiner freuten sich riesig, als ich bei dem Kind angekommen war. Ich begann dieses Spiel zu lieben und war mir ganz sicher, dass ich es von nun an noch viele Male würde spielen wollen. In den darauffolgenden Wochen haben wir noch viele solche Ausflüge unternommen. Es war nicht immer ein Kind, das es zu finden galt, manchmal war es auch ein Mann oder eine junge Frau. Aber immer gab es am Ende diese wunderbare Futterdose, deren Inhalt so köstlich schmeckte:

 

Zahnwechsel

 

 

Vor lauter Aufregung über das neue Spiel hätte ich beinahe vergessen, euch noch von etwas ganz Ungeheuerlichem zu erzählen. Und zwar wachte ich eines Morgens in meinem Bettchen auf und stellte mit blankem Entsetzen fest, dass alle meine Schneidezähne wackelten. Sagt mal, kennt ihr auch diesen furchtbaren Traum, in dem ihr zuerst euer Maul in einen riesigen Napf mit lauter Leckereien vergrabt und nach Herzenslust schlemmt. Ihr wisst genau, dass diese Leckereien nicht gut für die Zähne sind, und dann passiert es plötzlich. Die Zähne beginnen auszufallen und wackeln  völlig lose im Zahnfleisch hin und her? Schiere Panik ergreift euch dann, stellt euch vor, ihr könntet nie wieder einen Knochen kauen! Und da wachte ich also eines Tages auf und stelle mit blankem Entsetzen fest, dass mein schlimmster Traum wahr geworden ist. Ich meine, zum Glück waren es nur die Schneidezähne, die Backenzähne waren noch völlig in Ordnung. Mein Kiefer tat höllisch weh und ich hoffte inständig, meine Mama würde mich in die Schwanzspitze zwicken, um mich aus diesem Albtraum zu erwecken. Aber nichts dergleichen passierte, meine Mama war ja überhaupt nicht da und ich war bereits wach. Es gab nichts daran zu rütteln, die Schneidezähne waren locker. Ich konnte nicht länger ruhig sein, ich hielt diese Ruhe einfach nicht aus, ich musste unbedingt meine Zweibeiner wecken und ihnen von dieser schrecklichen Entdeckung berichten. Vielleicht wissen sie Rat, dachte ich mir. Meist wissen sie, was zu tun ist. So tat ich also etwas, was ich bisher noch nie gemacht hatte, etwas, von dem ich genau wusste, dass ich es nicht darf. Aber ich konnte nicht länger allein sein mit dieser Erkenntnis, so sprang ich aufs Bett und leckte ihnen sanft über den Mund. Vielleicht sind sie dann nicht so böse, dass ich aufs Bett gesprungen bin, hoffte ich. Vielleicht verstanden sie meine Verzweiflung? Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich etwas verstanden hatten, die Zweibeiner gaben zunächst merkwürdige Laute von sich und gruben ihre Gesichter tief in ihre Kopfkissen. So leckte ich auch ein bisschen über ihre Ohren und Nasen, ich musste sie unbedingt aufwecken, kostete es, was es wollte. Was, wenn mir alle Zähne ausfallen würden? Sie mussten unbedingt etwas dagegen unternehmen, das war schließlich ein Notfall! Ich durfte keine Zeit verlieren, und endlich, endlich gelang es mir. Sie waren wach und ich zeigte ihnen aufgeregt meine wackligen Zähne. Ich war völlig außer Atem und meine Stimme überschlug sich fast, während ich ihnen berichtete. Meine Zweibeiner waren sehr besorgt, weil ich so aufgeregt war. Sie streichelten mich und nahmen mich in den Arm, das beruhigte mich tatsächlich ein bisschen. Nachdem ich etwas ruhiger geworden war, erklärten sie mir, dass es ganz normal sei, dass ich meine Zähne verliere. Das seien die Milchzähne. Ich bräuchte mich aber nicht zu sorgen, es würden schon schöne neue und vor allem kräftigere Zähne nachwachsen. Ich verstand, aber ehrlich gesagt, schmerzte mein Kiefer höllisch und wenn mich mal einer vorher gefragt hätte, dann hätte ich mich vermutlich entschieden, meine Milchzähne zu behalten. Ich fand, die taugten eigentlich bisher auch ganz gut. Allein die Aussicht, dass ich mit meinen neuen Zähnen noch viel größere Knochen würde fressen können, stimmte mich versöhnlich! Nun geht der Zahnwechsel schon eine Weile vonstatten und im Nachhinein muss ich sagen, ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Seit ich mit meinen Zweibeinern darüber gesprochen habe, bekomme ich eine extra Portion Aufmerksamkeit und auch die ein oder andere zusätzliche Leckerei zum Kauen. Manchmal nutze ich das ein wenig aus und setze eine ganz besonders leidende Miene auf, dann lesen sie mir jeden Wunsch von den Lefzen ab, ich denke, so lässt es sich ganz gut leben ;).  

Bericht 2 - Ich teste Schlafplätze und schließe neue Freundschaften

Lange hatte ich nun leider kaum Zeit zum Schreiben, bitte entschuldigt. Aber ich musste erst einmal sämtliche Schlafplätze in meinem neuen Zuhause ausprobieren. Wer weiß denn schon, ob die Zweibeiner meine Bettchen an den richtigen Plätzen aufgestellt haben? Das musste natürlich erst einmal einer akribischen Prüfung unterzogen werden. Es handelte sich dabei um eine sehr wichtige Aufgabe, die allerhöchste Priorität verlangte. Ein gesunder Schlaf ist schließlich wichtig, damit meine Zweibeiner mich nicht eines Tages auf der falschen Pfote erwischen.  Hier also meine Testplätze…

 

In der Küche zum Beispiel ist der Boden immer so schön kühl und ich bekomme auch gleich mit, wenn etwas Fressbares herunterfällt.

Ein anderer toller Ort für ein Nickerchen ist im Esszimmer hinter dem Blumentopf. Auch von hier aus bekomme ich alles mit. Wenn ich möchte, kann ich von hier auch in den Garten schauen und von Ausflügen mit meinen Freunden träumen.

 

Ich habe noch zahlreiche weitere Plätze getestet, aber die waren alle nicht sonderlich bequem, daher erwähne ich sie lieber gar nicht. Nur einen Platz, von dem möchte ich euch noch berichten. Das ist ein ganz besonderer Platz und an dem schläft auch immer mein bester Kumpel, die Robbe „Robby“.

Mit ihm kann man wunderbar entspannen, er ist immer schön kühl und ich darf meinen Kopf stets auf seine Flossen legen..

"Danke Robby!"

 

Toben im Schnee

 

 

Nachdem ich aufgewacht bin, ist etwas ganz Merkwürdiges passiert. Schaut mal, draußen lag lauter weißes Zeug herum...

 

Natürlich musste ich gleich nachschauen gehen, was es damit auf sich hatte..

 

Mein Fazit zu dem weißen Zeug:

Prima zum Spielen, Toben und Fressen geeignet, ein bisschen kalt, aber mit dickem Fell eigentlich kein großes Problem – also eigentlich ein gutes Zeug. Ein bisschen klebrig vielleicht, habe es kaum wieder aus meinem Fell heraus bekommen. Das war im ersten Moment ganz ungewohnt, aber mit der Zeit stellte ich fest, dass es sich auch von selbst auflöste. Also auch kein großer Reinigungsaufwand, zumindest für mich nicht ;), und das Beste kam zum Schluss. 

 

Meine Zweibeiner erzählten mir, dass sie sich um meine Gesundheit sorgten, weil der Schnee so kalt sei und ich noch kein vollständiges Fellkleid besitzen würde. Na ja, also ich finde ja, mein Fellkleid ist schon ganz anständig, ich friere überhaupt nicht und ganz besonders schön ist es auch. Was wollten die also eigentlich? Nun gut, ich wollte mal nicht nachtragend sein, denn ich spürte doch, dass sie sich wirklich nur um mich sorgten und so trugen sie mich  nach dem Toben sogar bis nach Hause. Diesen Service habe ich natürlich gerne entgegen genommen, weil ich auch ein bisschen müde geworden war. Und während ich so getragen wurde, fragte ich mich, ob dieses weiße Zeug nun für immer bleiben würde? Es brachte jedenfalls viele tolle Nebeneffekte mit sich, von mir aus könnte es jedenfalls so bleiben. In den nächsten Wochen werde ich das dann mal ganz genau unter die Spürnase nehmen. 

In der Welpenstunde mit meinen Freunden …

Das weiße Zeug war immer noch da und darüber freute ich mich heute ganz besonders. Denn wir gingen auf den Hundeplatz, wo ich mich nach Herzenslust mit anderen Hundekindern austoben konnte. Das machte mir ganz besonders viel Spaß und tolle Dinge gab es da auch zu erkunden. Dieser Reifen zum Beispiel, der eignete sich hervorragen zum Verstecken:

 

 

„Ich bin unsichtbar im Reifen, ich bin unsichtbar im Reifen, ich bin unsichtbar im Reifen …“

 

 

Entdeckt - na gut, zugegeben, ein bisschen zu groß war ich dafür schon:

 

Aber Spaß machte es trotzdem...

 

Und nicht nur mir :)

 

 

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch meinen Lieblingsplatz vorstellen, das Bällebad. Seht her, wie toll ich mich hier verstecken konnte:

Im neuem Zuhause - ein Bericht von Silke oder besser gesagt Amydala selbst :)

Der Auszug

 

Heute Morgen war alles anders als sonst. Ich durfte ganz allein mit Mama Lucy und Papa Duke spielen, das war echt toll. Und dann wurden Fotos gemacht, zuerst ein Bild von meiner Mama und mir. Da habe ich mir natürlich ganz besonders Mühe gegeben, hübsch auszusehen.. .

Dann ein paar Bilder mit den Zweibeinern - das waren ganz schön viele Fotos, ungewöhnlich viele Fotos. Aufbruchsstimmung lag in der Luft und  ich hatte das Gefühl, etwas Großes stand bevor. Und meine Spürnase sollte Recht behalten. 

 

Stellt euch vor, ganz ohne meine Eltern und ohne meine Geschwister bin ich auf große Fahrt gegangen mit den beiden Zweibeinern, die meine neue Familie werden sollten:

Ich muss zugeben, zuerst habe ich vor Aufregung gar nicht gemerkt, dass meine Eltern und meine Geschwister gar nicht mit dabei waren. Als mir das klar wurde, habe ich erstmal ordentlich mit den beiden geschimpft. Sie haben mir dann ganz lieb erklärt, dass ich nun eine ganz besondere Aufgabe bekäme, ich solle von nun an gut auf sie aufpassen. Und nicht nur ich, sondern auch alle meine Geschwister würden genauso wie ich auf eine große Reise gehen und fortan auf ihre neuen Familien aufpassen sollen.

 

Ich, Amydala the Soul of the Sun from Peerlessborder, sei  ganz besonders und einmalig für sie und genau wie meine Geschwister sollten wir alle in die Welt hinaus ziehen und allen zeigen, was ein echter Peerlessborder ist! Das klang sehr wichtig und verantwortungsvoll, es erfüllte mich mit Stolz. Trotzdem war ich auch ein bisschen traurig, weil meine Eltern nicht mit auf die große Reise gegangen waren. So fehlten sie mir doch sehr, aber ich verstand auch, dass sie natürlich weiterhin auf Caro und Ben aufpassen müssen. So musste ich dieses große Abenteuer nun also  ganz allein bestehen. Ich spürte aber auch die Liebe, die mir meine neue Familie entgegen brachte und das tröstete mich ein wenig. Noch immer über meine neue Verantwortung sinnierend, übermannte mich plötzlich die Müdigkeit und ich schlief ein. Ich träumte von großen Wiesen und Zweibeinern, die den ganzen Tag mit mir spielen, von großen Näpfen voller Futter ganz für mich allein und auch von neuen Hundefreunden. 

 

Dann plötzlich war die Fahrt vorbei. Ich war ganz schön hungrig nach der langen Fahrt und bekam einen riesigen Hundekeks – den größten, den ich bislang je gesehen hatte, genau wie in meinem Traum: 

Das Abenteuer begann mir allmählich zu gefallen. Nur die großen Wiesen ließen sehr zu wünschen übrig. Mehr als ein paar Grashalme, die im Matsch versanken, waren das nicht und ich war ein wenig enttäuscht. Ich wusste nicht, dass die Fahrt hier noch gar nicht zu Ende und dies nur ein kleiner Zwischenhalt war. Noch bevor ich nachfragen konnte, ging die Fahrt aber auch schon weiter.

 

Im neuem Zuhause

 

Es war schon dunkel als wir in meinem neuen Zuhause ankamen, aber ich konnte trotzdem noch ein wenig den Garten erkunden. Viele neue und aufregende Gerüche gab es dort, die mich wieder an die großen Wiesen aus meinem Traum erinnerten. Das gefiel mir sehr. Nachdem ich mir einen groben Überblick über den Garten verschafft hatte, gingen wir ins Haus. Jedes einzelne Zimmer habe ich erstmal genauestens unter die Lupe genommen und nun stellt euch vor, in jedem Zimmer gab es einen eigenen Liegeplatz für mich. Im Esszimmer, im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Mit der Dekoration war ich zwar nicht so ganz einverstanden, es fehlte einfach mein ganz persönlicher Touch.

Nun gut, das ließ sich nachholen, so machte ich mich auch gleich ans Werk. Kuschelig und weich war es jedenfalls, und mein Bettchen im Schlafzimmer roch sogar noch nach meiner Mama Lucy. Ja, da fiel es mir wieder ein, wo war sie überhaupt? Nirgends konnte ich sie finden, so gerne hätte ich ihr doch mein neues Zuhause gezeigt! Meine beiden Zweibeiner erinnerten mich noch einmal daran, dass meine Eltern doch weiterhin auf Caro und Ben aufpassen müssen und daher nicht mit mir hätten gehen können, aber sie könnten mich ja jederzeit besuchen.

Das klang verheißungsvoll und so kuschelte ich mich zufrieden in mein Bettchen und schnüffelte ein bisschen an der Decke, die so gut nach meiner Mama Lucy duftete.

Der zweite Tag

 

Ich wachte schon früh am nächsten Tag auf und war voller Tatendrang. Gestern konnte ich mir nur einen groben Überblick über den Garten verschaffen und es gab noch sooo viel zu erkunden. Den Garten liebe ich sehr, hier gibt es vieles, was ich nach Herzenslust anknabbern kann und so richtig austoben kann ich mich auch.  So haben wir ganz viele Ausflüge nach draußen unternommen.

 

 

Meine Zweibeiner frieren  ziemlich schnell, habe ich bemerkt, aber sie haben natürlich auch nicht so ein tolles Fell wie ich. Trotzdem haben sie mich immer wieder nach draußen begleitet. Wenn ich zur Tür laufe, dann springen sie immer gleich freudig auf und toben mit mir im Garten, das macht wahnsinnig viel Spaß. Ich habe auch schon die ersten Trainingseinheiten mit ihnen unternommen. Wenn ich sie ab und zu mal ignoriere, dann aber wieder mit voller Geschwindigkeit auf sie zugestürmt komme, kann ich sie dazu bringen, mir die verschiedensten Leckerchen anzubieten.  Diese Zweibeiner scheinen unheimlich viel Freude daran zu haben, wenn ich ihnen meine Aufmerksamkeit widme. Ich muss ihnen noch beibringen, welche Leckerchen ich besonders mag, da muss Hund einfach ein wenig Geduld mitbringen. Aber für den Anfang war das schon einmal gar nicht schlecht. 

 

Am dritten Tag im neuem Zuhause

 

Heute Morgen habe ich im Spiegel einen Welpen entdeckt, eine Hündin – sie sah genauso aus wie ich. Ich habe mich wahnsinnig über die neue Spielkameradin gefreut und bin gleich auf sie zugestürmt. Als ich sie fast erreicht hatte, ist sie jedoch plötzlich verschwunden. So bellte ich in den Spiegel, um sie zu rufen, aber sie kam leider nicht zurück. Meine Zweibeiner erklärten mir, dass sich im Spiegel gar keine Spielkameradin befände, sondern nur ein Abbild meiner selbst. Und dieses verschwände, wenn ich auf es zulaufen würde, weil ich noch zu klein sei und der Spiegel einfach zu hoch für mich angebracht wäre. Ich war traurig darüber, so fehlten mir meine Geschwister zum Herumtollen doch sehr.  Zwar geben sich meine Zweibeiner allergrößte Mühe, jedoch war das Toben mit meinen Geschwistern etwas anderes. Ich muss immer sehr aufpassen, dass ich die Zweibeiner nicht zu fest erwische, weil sie nicht so ein dickes Fell haben. Meine Zweibeiner müssen das auch bemerkt haben, denn es passierte etwas, an das ich im Traum nicht gedacht hätte. Stellt euch vor, ich war gerade in der Küche eingeschlummert, da wurde ich durch fremde Stimmen draußen geweckt. Neugierig wie ich bin, bin ich natürlich gleich nachsehen gegangen, woher die Geräusche kamen. Noch völlig verschlafen trottete ich Richtung Garten und dann sah ich sie, eine riesige Border Collie Hündin stand mitten in meinem Garten! Hab ich mich vielleicht erschreckt, kann ich euch sagen, ich hab erstmal laut aufgeschrien, auf der Pfote kehrt gemacht und mich im Haus versteckt. Dann konnte ich aber beobachten, dass meine Zweibeiner sich über die fremde Hündin in meinem Garten zu freuen schienen und sie schien ihnen auch nichts zu tun. So fasste ich Vertrauen, meine Neugier siegte. Ich zitterte ein wenig, traute mich aber doch vorsichtig an sie heran. Sie war sehr freundlich, ihre Größe hatte mir zunächst Furcht eingeflößt. Sie erzählte mir, dass sie schon seit zwei Jahren hier in der Gegend wohne und sie mir gern die Wiesen und Wälder hier zeigen könne. Ich könne mich jederzeit gut an ihr orientieren und sie würde schon gut auf mich aufpassen. Das hörte sich verlockend an, ich war im Begriff eine neue Freundin zu finden. Wir tollten ein bisschen gemeinsam im Garten, aber sie musste sich leider schon bald verabschieden. Sie versprach mir jedoch, mich bald wieder zu besuchen und gemeinsam einen kleinen Ausflug zu unternehmen.

 

Der vierte Tag im "neuem" Zuhause. So neu ist es schon gar nicht mehr :)

 

Und sie hielt ihr Versprechen. Schon am nächsten Tag war sie wieder da und brachte eine Freundin mit. Gemeinsam brachen wir zu einem neuen Abenteuer auf dem Feld hinter dem Haus auf. Dort gab es unzählige Mauselöcher und die beiden buddelten genauso gerne wie ich. Seht her, welch große Löcher ich schon buddeln kann:

 

Nach dem Ausflug war ich ganz schön erschöpft. Meine Beine sind doch einfach noch ein bisschen kürzer als die der anderen.  So entspannte ich erst einmal bei einer Runde Yoga, um mich wieder zu regenerieren:

Vielen lieben Dank Silke und Steve! Wir haben uns sehr darüber gefreut.. und es ist auch soo schön geschrieben!!! Weiterhin viel Spaß mit der Maus!

10. Woche

 

Unsere süße Amydala wird ihre neue Abenteuer mit Silke und Steve erleben. Sie wohnt nun in der Nähe von München in einem schönen Haus mit Garten und selbst die Hundeschule ist fast vor der Tür :). Aber erstmal wird sie ihre neue Familie und Umgebung ausführlich kennen lernen, bevor es dann in die Welpenstunde geht und dann wahrscheinlich bald auch mal zum Mantrailling. 

Doch das darf die kleine Amydala ganz selbst entscheiden, worauf sie dann alles Lust haben wird. Doch eins ist sicher, bei den Zwei wird sie es auf jeden Fall super gut haben! 

Wir wünschen euch alles Gute mit eurem nun lang ersehnten Traum "Amydala" und sind glücklich darüber, euch nun zu unseren neuen Freunden zählen zu können. Bis bald ihr Drei!

9. Woche

Amydala mit ihrer stolzen Mama Lucy <3
Amydala mit ihrer stolzen Mama Lucy <3

8. Woche

7. Woche

6. Woche

5. Woche

Unsere süße und immer brave Amydala ist zurzeit mal am testen, ob sie denn, ihre Geschwister vielleicht trotz ihrer "kleineren Größe" ein wenig kontrollieren kann. Dabei kann sie so ein liebes Puppengesicht aufsetzen, das man ihr fast gar nicht böse sein kann, wenn sie was anstellt, dass sehen teilweise sogar ihre Geschwister so :). 

4. Woche

3. Woche

Unsere Amydala,

ein Konstrukt zwischen Amidala, ein Name der einfach schon früh fest stand. Da ich doch ernsthaft mit ihr in Lucys Trächtigkeit die Star Wars Folgen mit meinem Freund geschaut habe, vor denen ich mich vorher in meinem ganzen Leben immer drücken konnte und so mega schlecht war es dann doch gar nicht und der Name Amidala klang einfach sofort in unseren Ohren und in Lucys Bauch brachte dieser immer schon Bewegung hinein ;).


Dabei bedeutet der Name noch so etwas, wie die Grenzenlose, was wir für uns mit "Amy", die Geliebte und Schöne gemischt haben. Was einfach so toll passt, denn sie ist unsere grenzenlose Schönheit!

Von Anfang an mit einem wunderschönen Kopf geboren und mit einem Ausdruck der alle einfach dahin schmelzen lässt. Aber nicht nur das Aussehen, sondern auch ihr Verhalten bringt einen dazu, sie einfach zu lieben. 


Wir können gar nicht sagen, an wen sie uns zurzeit ein Tick mehr erinnert, sondern könnten uns vorstellen, dass sie einfach ein schönes Mittelmaß von ihren Eltern verknüpft und so mussten auch beide einen Teil von ihrem Namen für Amydalas Namen abgeben. Sie ist so rein, so umwerfend schön, erleuchtet jeden.. wenn die Sonne eine Seele hätte, dann wäre es wohl sie.


2. Woche

14 Tage alt <3


Auf Fotos hat sie noch nicht immer so die große Lust sich richtig zu präsentieren. Sie meint, sie hätte es nicht notwendig und ich kann ihr da leider nur zustimmen :).


Aber jeder findet seine  eigene"Babys" immer am schönsten, ich bin da also viel zu voreingenommen und subjektiv, um sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen und ihre Geschwister oder irgendjemand anderes kann sie selbst ja noch nicht sehen, also lassen wir sie mal noch in dem Glauben, bis sie es vielleicht selbst erkennt, wenn sie endlich "sehen" kann, das es mehrere Hunde gibt, die so hübsch sind wie sie ;). 



1. Woche

Unsere schwarze Schönheit mit 5 Tagen
Unsere schwarze Schönheit mit 5 Tagen

Sie ist einfach unbeschreiblich.. unbeschreiblich hübsch. Nach dem fünften Welpen merkte ich noch eine Beule (Peerlessborder 7), von ihr war erstmal keine Spur, sie hatte sich gut versteckt. Ungefähr eine Stunde nach Peerlessborder 5 wollte sie jedoch auf die Welt und war sehr schnell da. Kaum geboren, sah sie schon gleich aus wie gemalt, das Fell glänzte, sie war super schnell trocken und es kam uns so vor, als hätte sie sich schon in ihrer Fruchtblase schick gemacht für die Welt :).


Sie ist einfach unbeschreiblich... unbeschreiblich lieb. Zumindest ist sie das bis jetzt noch :). Sie könnte mal eine richtige Diva werden, aber bisher möchte sie davon noch nichts wissen. Immer erstmal abchecken, ob es etwas zu essen gibt, wenn ja eifrig reinhauen, wenn nicht lieber einen Schönheitsschlaf halten.